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	<title>pberndt.com: Renaissance</title>
	<link>http://www.pberndt.com/Kunst/Texte/Renaissance.html</link>
	<description>Summary of Renaissance.html</description>
	<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 17:36:30 +0000</pubDate>
	<language>de</language>
	<ttl>2880</ttl>
	<item>
	<title>Renaissance</title>
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	<comments>http://www.pberndt.com/Kunst/Texte/Renaissance.html</comments>
	<description><![CDATA[ 
		<p>
			Ja, mich gibt es noch.
		</p>
		<p>
			Ja, ich habe wirklich mal wieder eine FF geschrieben.
		</p>
		<p>
			An alle, die
			jetzt denken: "Was meint der mit mal wieder?"
		</p>
		<p>
			Es ist wahr, ich hab wirklich schon mal vor langer
			Zeit ein paar geschrieben.
		</p>
		<p>
			So. Hier kommt mal wieder eine total miese Fanfiction, die aber einen
			geschichtlichen Hintergrund hat. Sie startet 13 Jahre vor dem Beginn der Handlung von Ranma.
		</p>
		<p>
			Und:
			Sie hat ein tolles Ratespiel. Am Ende kommt ne Frage und ihr dürft die Lösung raten ^^
		</p>
		<p>
			Viel Spaß
			bei Renaissance. Und was das (hoffentlich) heißt erfahrt ihr auch am Ende.
		</p>
		<p>
			-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
		</p>
		<p>
			Drei
			Stunden waren sie jetzt schon unterwegs - drei Stunden, immer tiefer in den Berg hinein. Toji langweilte
			sich. Alle wuselten im Bus um ihn herum als hätten sie diese Fahrt noch nie zuvor gemacht. Als wäre heute
			wirklich ein besonderer Tag. Er schaute aus dem Fenster. Massive Feldwand zog verschwommen vorbei, immer
			wieder sah man ein Licht der Notbeleuchtung aufblitzen. Nichts, so dachte er, war langweiliger als der
			Start eines seit Jahren geplanten Projektes.
		</p>
		<p>
			"Renaissance"
		</p>
		<p>
			Eine Ranma ½ Fanfiction
		</p>
		<p>
			By
			Firebird
		</p>
		<p>
			Viele Kilometer tiefer hätte er sich sicherlich nicht wohler gefühlt. Kalte, graue Gänge,
			die von roten Warnlämpchen erhellt wurden, zweigten alle paar Meter in diverseste Räume ab. Die meisten
			von ihnen waren momentan leer, nur im Letzten brannte noch Licht. Viel Licht.
		</p>
		<p>
			Genau auf diesen
			Raum ging Hermann Hölzer zu. "Japfor Headquarter" stand auf der Tür. Die Designer dieser Anstalt hatten
			Anscheinend viel Wert auf Globalisierung von Sprache gelegt. Hermann hätte viel Wert darauf gelegt, sich
			einmal mit einem dieser Designer zu unterhalten. Alles in allem war er doch stolz darauf hier arbeiten
			zu dürfen - ein Deutscher im wohl geheimsten Forschungsprojekt Japans.
		</p>
		<p>
			Er sah sich sein Spiegelbild
			im Sicherheitsglas der Tür noch einmal genau an, richtete seine Krawatte und trat ein.
		</p>
		<p>
			"Guten Morgen",
			begann er ohne wirklich jemand bestimmten unter den Anwesenden anzusprechen. "Wie ich sehe, sind alle
			da. Fein. Dann kanns ja losgehen"
		</p>
		<p>
			Jeden Morgen begrüßte er seine Unterstellten so, doch heute war
			ein ganz besonderer Morgen. Daher hielt er es für angebracht, noch ein "Jemand nen Kaffee?" hinzuzufügen.
		</p>
		<p>
			Wie
			er schnell feststellen musste, legte niemand Wert auf seinen Kaffee - und seine Anwesenheit schien auch
			keinen zu interessieren, nicht einmal Toji, sein ergebenster Mitarbeiter, begrüßte ihn. Kein Wunder,
			er war schließlich nicht da.
		</p>
		<p>
			Nach und nach stellten dann allerdings doch noch alle fest, dass er
			nun anwesend sei und sie fanden sich an einem Konferenztisch zusammen.
		</p>
		<p>
			"Guten Morgen", wiederholte
			er sich
		</p>
		<p>
			"Guten Morgen", antworte ihm seine 10 Köpfige Führungscrew
		</p>
		<p>
			"Guten Morgen", sagte
			im selben Moment ein Lehrer knapp 10 Kilometer weiter oben, aber das tut jetzt nichts zur Sache.
		</p>
		<p>
			"Wie
			sich wohl alle denken können", fuhr er fort, während er versuchte, seinen Stuhl möglichst unauffällig
			wieder zu finden, "ist heute ein ganz besonderer Tag"
		</p>
		<p>
			Ein guter Anfang für eine Besprechung, wie
			er fand.
		</p>
		<p>
			"Falls es sich jemand nicht denken kann so möchte ich sie jetzt bitten, den Raum zu verlassen."
		</p>
		<p>
			Ein
			müdes Lachen ging durch die Runde. Er liebte erheitertes Publikum und fuhr fort.
		</p>
		<p>
			"Heute wird die
			Beta Einheit starten. Wie sie alle mittlerweile wissen sollten, haben die Amerikaner bereits vor 2 Monaten
			ein ähnliches Projekt gestartet, allerdings ist die Testperson zwischenzeitlich in einem See nahe New
			York aufgefunden worden. Wir, meine Damen und Herren, werden es richtig machen. Countdown?"
		</p>
		<p>
			"T
			minus dreißig Minuten", kam eine vollautomatisierte Computerstimme aus dem Lautsprechersystem. Alles
			war hier vollautomatisiert. Eine weitere Kleinigkeit, auf die Hermann großen Wert legte. Er mochte Japan,
			vor allem die Menschen hier.
		</p>
		<p>
			Eine sich öffnende Tür riss ihn aus seinen Gedanken. Noch mehr aus
			seinen Gedanken riss ihn die Person, die hereinkam.
		</p>
		<p>
			"Aaah. Unser Beta Pilot. Schön, dass sie sich
			auch einmal blicken lassen. Sie sehen so besorgt aus, irgendwelche Probleme?"
		</p>
		<p>
			Nachdem geklärt war,
			dass es weder technische noch menschliche Probleme gab, sondern nur die Menschenkenntnis Hermanns versagt
			hatte, konnte es also losgehen.
		</p>
		<p>
			"T minus 10 Minuten. Countdown läuft", bestätigte die Computerstimme
			ein weiteres Mal.
		</p>
		<p>
			"T minus 8 Minuten", setzte er kurz darauf hinzu
		</p>
		<p>
			Nachdem er die 6 Minuten
			Warnung ausgegeben hatte, durfte er ein letztes Mal verkünden, dass er so eben von einem genervten Versuchsassistenten
			deaktiviert wurde.
		</p>
		<p>
			Nach und nach ging die Führungsspitze eine Ebene tiefer, in den Kontrollraum.
			Von hier aus bot sich einem eine Atemberaubende Atmosphäre. Gesichert durch eine massive Glasscheibe,
			die mit diversen Techniken verstärkt wurde, stand im Testraum eine riesige Maschine nebst dem dazugehörigen
			Klein-Kernkraftwerk. Von ihr gingen Strahlen von weiß bis zu tiefem Lila aus, die sich auf den grauen
			Wänden gespenstisch wiederspiegelten.
		</p>
		<p>
			"T minus 2 Minuten.", meldete sich der Computer zu Wort,
			der mittlerweile reaktiviert worden war. "Warnung. Es befindet sich organisches Material an Bord der
			Beta Einheit"
		</p>
		<p>
			"Geht das in Ordnung?", fragte der zuständige Techniker seinen Bereichscontroler.
		</p>
		<p>
			Der
			Bereichscontroler hatte, wie er offen gestanden zugeben musste, keine Ahnung und gab die Frage daher
			an seinen Headcontroler weiter. Da der auch keinen Rat wusste, musste er wohl oder übel seinen Chef fragen,
			den er wegen seines chronischen Glücklichseins nicht gerne fragte.
		</p>
		<p>
			"Geht das in Ordnung?", fragte
			Hermann, der auch keine Ahnung hatte, also die Beta Pilotin.
		</p>
		<p>
			"Meine Tochter hat mir heute morgen
			eine Blume geschenkt", funkte die Beta Piloten zurück und wedelte mit einer Blume vor den Kontrollkameras.
			"Aber die ist doch abgebrochen", erwiderte Hermann. "Macht nichts", erwiderte die Beta Pilotin. Und damit
			war die Sache für ihn gegessen. "Start fortsetzen", kündigte er an. "Start in T-10 Sekunden", gab die
			Computerstimme zu.
		</p>
		<p>
			In den nächsten 10 Sekunden passierten mehrerlei Dinge und da 10 Sekunden nicht
			sonderlich viel sind, wollen wir sie etwas strecken und ausführlich in umgekehrter chronologischer Reihenfolge
			auf sie eingehen. Die folglich umgekehrte Spannungskurve ist so oder so für Leser angenehmer, man kann
			sie viel leichter verarbeiten.
		</p>
		<p>
			Am Ende des Countdowns machte es ein Geräusch, dass einer Maus dank
			ihrer guten Ohren das Trommelfell zerrissen hätte und die gesamte Beta Einheit verschwand mitsamt des
			Mini-Atomkraftwerks. Exakt 0.32 µ Sekunden früher flog eine Fliege an eine höchst brisante Stelle der
			Elektronik, bei der allerdings der extrem kleinen Wahrscheinlichkeit halber auf ein Schutzgitter verzichtet
			wurde. Weitere 2 Sekunden früher gab der Sprachprozessor des Hauptcomputers gänzlich seinen Geist auf,
			da ein weiterer Forschungsassistent einen Nervenzusammenbruch hatte. Die restlichen 7,99? Sekunden sind
			irrelevant, da in ihnen nur ein sehr nerviger Computer zu hören war.
		</p>
		<p>
			Ziemlich genau die letzten
			0.32 µ Sekunden sollten dem Team viele Jahre voller Sorgen bereiten. Irgendwas lief nicht so ganz wie
			es geplant war ?
		</p>
		<p>
			13 Jahre später.
		</p>
		<p>
			"Und genau diese 0.32 µ Sekunden sollten ihnen eine Lange
			Zeit voller Sorgen bereiten.", beendete ein Schüler der Furinkan High einen freien Vortrag, der eine
			verblüffende Ähnlichkeit zu den Geschehnissen im Japfor aufwies. Weitaus verblüffender wird für Eingeweihte
			sein, dass dieser Vortrag, der später übrigens mit einer 1 benotet werden sollte, aus der Feder eines
			gewissen Ranma Saotome, einem eher schlechten Schüler der Klasse stammte.
		</p>
		<p>
			"Fein Saotome. Das gibt
			eine 1. Sie haben sich diese Geschichte wirklich gerade ausgedacht? Erstaunlich. Sie dürfen gehen.",
			kam eine Stimme aus den vorderen Reihen.
		</p>
		<p>
			Wie man leicht erraten konnte war es die Stimme eines
			Japanisch Lehrers, und da man Lehrer respektieren und ihren Anweisungen Folge leisten soll, verließ Ranma
			Saotome unverzüglich den Klassenraum.
		</p>
		<p>
			"Hey", wurde er auf dem Weg nach Hause angehalten, "warte
			doch mal"
		</p>
		<p>
			"Dein Vortrag war echt klasse", lobte ihn eine keuchende Akane, die jetzt neben ihm her
			ging, "Wie bist du denn auf die Idee gekommen?"
		</p>
		<p>
			Ranma überlegte kurz. "Ich weiß es nicht mehr.
			Ich glaube, ich muss sie irgendwann kurz vor unserer Trainingsreise gehabt haben."
		</p>
		<p>
			"Weißt du was?
			Ich hatte mal eine ganz ähnliche Idee, eines Nachts, während ich träumte"
		</p>
		<p>
			Er schaute sie ungläubig
			an, dann gingen sie weiter.
		</p>
		<p>
			3 Jahre später.
		</p>
		<p>
			Genma Saotome & Soun Tendo fielen sich weinend
			in die Arme. Endlich war der Moment gekommen, auf den sie so lange gewartet haben: Ihre Kinder würden
			heiraten. Zwar aus diversen Gründen christlich, aber immerhin heiraten.
		</p>
		<p>
			Majestätisch stolzierte
			Akane mit ihrem frischgebackenen Ehemann die Kirche entlang. Sie hatte sich lange vorgestellt, dass sie
			in diesem Moment wenig von ihrer Umwelt wahrnehmen würde - zum Teil stimmte das auch. Aber ein Blumenmädchen
			fiel ihr auf.
		</p>
		<p>
			Sie kannte sie eindeutig nicht, aber dennoch kam sie ihr merkwürdig vertraut vor.
		</p>
		<p>
			Sie
			musste um die 16 Jahre alt sein und sah Akane verblüffend ähnlich.
		</p>
		<p>
			Während sie noch überlegte,
			wandte das Blumenmädchen sich ihr zu.
		</p>
		<p>
			Sie schaute auf ihren Korb und nahm eine Blume heraus, deren
			Stengel abgebrochen war.
		</p>
		<p>
			Sie schaute die Blume einige Sekunden verträumt an.
		</p>
		<p>
			"Ich mag Blumen.
			Sie erinnern mich an meine Vergangenheit."
		</p>
		<p>
			-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
		</p>
		<p>
			Renaissance
			= Wiedergeburt, Franz.
		</p>
		<p>
			So. Und nu geht's dabei. Titel deuten, ein wenig Kopfrechnen und dann schreibt
			ihr in euren Kommie, wer das sein könnte. Ein Tipp: 13 + 3 = 16 ;)
		</p>
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